Das Sozialpraktikum am MCG

Im Rahmen des Sozialen Lernens am Marie-Curie-Gymnasium absolvieren Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen ein Sozialpraktikum. Es geht dabei in erster Linie um eine Sensibilisierung für die Lebensumstände anderer Menschen, um die Einübung einer Haltung der Solidarität und der Empathie für den Mitmenschen. Diese Haltung erst befähigt zum konkreten Handeln.

Das Praktikum beginnt dieses Schuljahr am Donnerstag, 12. Juli 2018 und endet am Freitag, 20. Juli 2018.

Wir verbinden mit diesem Projekt folgende Ziele:

  • Die Schülerinnen und Schüler sollen das Leben von alten, kranken und behinderten Menschen oder von Menschen in einer schwierigen Lebenssituation kennen und verstehen lernen.
  • Sie sollen Haltungen wie Solidarität, Kooperation, Kommunikation und Engagement für Menschen entwickeln, die auf Hilfe anderer Menschen angewiesen sind.
  • Sie sollen Gelegenheit erhalten, sich selbst in der Begegnung mit diesen Menschen besser kennen zu lernen.
  • Die Erfahrungen des Praktikums sollen ihnen als Hilfe zur Wertorientierung und Persönlichkeitsentwicklung dienen.
  • Sie sollen den Wert sozialer Einrichtungen für unsere Gesellschaft erkennen.
  • Das Praktikum dient zunächst nicht der Berufsfindung. Wenn es zusätzlich zur Klärung eines Berufswunsches beiträgt, ist dies natürlich zu begrüßen.

Zur Durchführung des Projekts:

  • Das Projekt wird für die Schüler/innen der 9. Klassen unserer Schule durchgeführt.
  • Die Schüler/innen sind in der Regel 15 Jahre alt. Sie sollen 7 Tage lang in einer sozialen Einrichtung tätig sein.
  • Die Arbeitszeit richtet sich nach der besonderen Situation der Einsatzstelle. Als Orientierung sollen die Dienstzeiten der Mitarbeiter/innen der Einrichtung gelten (6 bis max. 7 Arbeitsstunden pro Tag). Notwendige oder für die Zielsetzung des Praktikums sinnvolle Abweichungen werden zwischen Praktikant/in und Einsatzstelle abgesprochen.
  • Entsprechend der Zielsetzung des Praktikums soll den Schüler/innen durch ihre Tätigkeit vor allem der Kontakt mit den Menschen der jeweiligen Einrichtung ermöglicht werden.
  • Die Schüler/innen sollen dabei nicht zu direkten pflegerischen Diensten oder zu Tätigkeiten im Küchenbereich herangezogen werden.
  • Der Erwerb von z. B. medizinischen Kenntnissen und Fähigkeiten steht nicht im Vordergrund.
  • Die Schüler/innen haben – außer in Einzelfällen durch private Initiative – keine Vorkenntnisse im Bereich von Alten- und Krankenpflege oder Medizin.
  • Während des Praktikums werden die Schüler/innen von einer Lehrerin/ einem Lehrer der Jahrgangsstufe 9 an ihrer Praktikumsstelle besucht. Damit möchten wir unsere Wertschätzung der Arbeit der Schüler/innen ausdrücken und die Chance nutzen, unseren Schüler/ innen auch einmal in einem anderen als dem schulischen Umfeld zu begegnen.

Bei Krankheit müssen sich die Schüler/innen am Morgen des Krankheitstages bei ihrer Einrichtung und in der Schule telefonisch entschuldigen.

Während des Praktikums sind Herr Ossege und Herr Trennert-Helwig Ansprechpartner für die Schüler/innen und für die durchführenden Einrichtungen (Kontakt siehe unten).

Versicherungsschutz

Das Praktikum gilt als Schulveranstaltung, es besteht ein entsprechender Versicherungsschutz.

Besprechung und Auswertung des Sozialpraktikums

In der letzten Schulwoche werden sich die Schüler/innen am Montag oder Dienstag in Gruppen zusammensetzen und sich über ihre Erfahrungen austauschen und gemeinsam die Erlebnisse zu reflektieren.

Darüber hinaus besteht am Freitagnachmittag (15.Juli 2016) die Möglichkeit, sich zu einem ersten, freiwilligen Erfahrungsaustausch in der Schule zu treffen.

Weitere inhaltliche Vorbereitungen zum Sozialpraktikum finden im Rahmen des Religions- und Ethikunterrichts statt.

Wir wünschen allen Schüler/innen viel Courage, sich auf das Abenteuer „Sozialpraktikum“ einzulassen und stehen jederzeit für Fragen und Hilfestellungen zur Verfügung!

Vereinbarungsvordruck zwischen Praktikant und sozialer Einrichtung Elternabend zum Sozialpraktikum am 4. Oktober 2017