Jugend forscht 2009

Fach: Biologie
Thema: Ein Heim für Tomaten
Betreuer: Thomas Gekle

Andreas Riedinger (Klasse 10b)
Marc Wissler (Klasse 10c)

Thema unserer Arbeit war das Wachstum von Tomatenpflanzen unter unterschiedlichen Bedingungen und die damit zusammenhängende Qualität ihrer Früchte. Nach einiger Recherche kamen wir zu dem Schluss, dass das Gedeihen der Pflanzen stark von Blattschimmel, welcher sich bei bestimmten Bedingungen bilden kann, eingeschränkt wird. Außerdem hängt das Wachstum der Pflanzen von Umgebungstemperatur, Bewässerungsart und Sonneneinstrahlung ab. Um die perfekten Bedingungen für Tomatenpflanzen herauszufinden, pflanzten wir Tomaten unter verschiedenen Bedingungen an. Ein Drittel der Pflanzen wurden im Freien gepflanzt, nochmal so viele unter einem lichtdurchlässigen Plastikdach und der Rest unter lichtundurchlässiger, wasserdurchlässiger Jute. Bei diesen drei Ansätzen wurden jeweils die Hälfte der Pflanzen von oben gegossen, die andere Hälfte von unten.
Wir fanden heraus, dass die überdachten Pflanzen am höchsten wuchsen. Außerdem wurden die von oben gegossenen Pflanzen in allen drei Ansätzen stärker von Blattschimmel befallen als die von unten gegossenen, wobei die unter dem Jutedach gepflanzten Tomaten am stärksten befallen wurden. Die meisten, schönsten und auch aromatischsten Früchte trugen die Pflanzen unter dem Plastikdach.
Dem Hobbygärtner können wir also raten, seine Tomatenpflanzen unter einem lichtdurchlässigen, wasserabweisenden Plastikdach (Gewächshaus) zu züchten und die Pflanzen nur von unten zu bewässern, um eine Schwächung der Gewächse durch Schimmel zu vermeiden.

Andreas R. und Marc W.