Jugend forscht 2008

Fach: Physik
Thema: „Low-Tech" – Optimierung von Solarmodulen
Betreuer: Christoph Poppe

Andreas Riedinger (Klasse 9b)
Sebastian Wandel (Klasse 9b)

Sonderpreis beim Regionalwettbewerb Südbaden Jugend forscht 2008 in Freiburg

Bei unserem Projekt haben wir den Wirkungsgrad von Solarzellen unter verschiedenen Bedingungen untersucht. Dabei fiel uns während unseren Voruntersuchungen auf, dass die Leistung eines Solarmoduls proportional von der Temperatur des Moduls abhängt. Um eine höhere Leistung zu erzielen, haben wir also das Modul von hinten gekühlt. Dabei untersuchten wir zwei verschiedene Kühlungsmechanismen:

1. Die Kühlung durch Verdunstungskälte:
Wir haben einen handelsüblichen Filz in Wasser getränkt und diesen an der Rückseite des Solarmoduls befestigt. Da der Filz mit einer Seite noch in einem Wassergefäß hing, konnte durch die Dochtwirkung Wasser nachgeführt werden. An der Rückseite des Solarmoduls verdunstete das Wasser. Durch die entstehende Verdunstungskälte wurde das Modul gekühlt.

2. Die Kühlung durch einen handelsüblichen Passivkühler für Elektrogeräte:
An der Rückseite eines Solarmoduls haben wir einen handelsüblichen Passivkühler angebracht. Dieser besitzt an seinen Enden eine große Oberfläche, sodass die Wärme des Moduls sehr gut an die Luft abgegeben werden kann.

Beide Möglichkeiten hatten eine Leistungssteigerung zur Folge. Bei Variante eins war dieser Effekt etwas stärker als bei Variante zwei.

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