Bericht von unserem Aufenthalt in Nîmes (14.03. - 20.03.2016)

Am Montag, den 14. März brachen wir auf nach Nimes. Alle waren sehr gespannt, was uns dort erwarten würde. Wir hatten zwar alle schon Kontakt zu den jeweiligen Partnern gehabt, aber natürlich kannten wir sie noch nicht sehr gut.
Nach etwa fünf Stunden Fahrt, zuerst mit dem Bus nach Mulhouse und dann mit dem TGV nach Nimes, kamen wir endlich in Nimes an. Es schien die Sonne und es waren angenehme 18 Grad. Alle waren glücklich und wir machten uns auf den Weg zu unserer Partnerschule. Dort wurden wir sehr freundlich mit etwas zu Essen und zu Trinken empfangen. Später trafen wir dann alle auf unsere Partner und gingen mit ihnen nach Hause.
Während der ganzen Woche verstand sich jeder sehr gut mit seinem Partner und es gab keinen Kummer. Das Programm der Woche war sehr abwechslungsreich:
Am Dienstag war eine Stadtbesichtigung vorgesehen. Wir besichtigten die Innenstadt mit den eindrucksvollen Markhallen und wurden über die ereignisreiche Geschichte Nimes' informiert. Zeugnisse der antiken Wurzeln der Stadt sind vor allem die Maison Carré und das Amphitheater, les Arènes. Auch der Jardin de la Fontaine war sehr sehenswert.
Am Mittwoch stand eine Besichtigung der in der Nähe gelegenen Ortschaft Uzès auf dem Programm. Die Führung gewährte interessante Einblicke in die Geschichte nicht nur des Städtchens selbst, sondern auch der ganzen Region. Das bunte Markttreiben rundete unsere positiven Eindrücke ab. Da unsere Partner mittwochs nur bis 12 Uhr Schule haben und nicht wie normal bis 17Uhr, hatten wir den Nachmittag frei und konnten so etwas gemeinsam unternehmen. Einige gingen in die Stadt oder trafen sich privat mit anderen.

Am Donnerstag fuhren wir mit dem Bus nach Aigues Mortes. Dort durften wir uns anhand einer Ralley selbstständig die Geschichte und die Sehenswürdigkeiten erschießen. Neben dem mittelalterlichen Zentrum war die Stadtbefestigung mit der Tour de Constance sehr sehenswert. Von hier aus hatten wir einen grandiosen Ausblick auf die Landschaft. Die Gewinner der Ralley bekamen eine Tüte voller regionaler Spezialitäten aus dem Süßigkeitenladen von Aigues Mortes. Später fuhren wir ans Meer, wo sich ein paar Jungs und Mädchen sogar trauten, im sehr kalten Wasser zu baden.
Am Freitag führte uns das Programm zunächst zum Pont du Gard. Hier verleiteten nach der ausführlichen Besichtigung die frühlingshaften Temperaturen wiederum einige Mitschüler zum Baden im kalten Gardon. Dann ging es weiter nach Avignon, wo wir nicht nur den herrschaftlichen Papstpalast, sondern auch den berühmten Pont d'Avignon besichtigten. Die anschließende Gelegenheit zu einem Bummel durch die Geschäfte nahmen alle gerne wahr.
Den Samstag gestalteten unsere Partner und deren Familien individuell. Einige fuhren ans Meer oder besuchten andere kleine Städte.
Am Sonntag traten wir etwas traurig den Heimweg an.
Zum Abschluss ist zu sagen, dass es eine tolle Zeit in Frankreich war. Wir haben sehr interessante Eindrücke vom Land und den Menschen, deren Geschichte und deren Lebensgewohnheiten gewonnen. Unsere Partner haben wir als sehr gastfreundlich wahrgenommen. Aus den Kontakten haben sich Freundschaften entwickelt, die es Wert sind, erhalten zu werden.