Schullandheim 6a

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Hin- und Rückfahrt

Am Montagmorgen fing unsere Reise an zusammen mit der Parallelklasse. Der Busfahrer packte die Koffer zügig in den Bus, dann fuhren wir los. Alle winkten den Eltern zu. Wir, die Klasse 6a, saßen rechts und die Parallelklasse saß links. Dann zählten die Lehrer nach, ob alle Kinder da waren und es waren alle Schüler da. Die Lehrer fragten, ob es jemandem beim Busfahren schlecht wird. Ein paar Schüler wurden daraufhin nach vorne gesetzt. Im Bus wurden Chips und Süßigkeiten von allen Seiten gereicht und verspeist. Ich hatte zum Glück einen Fensterplatz und konnte die schöne Landschaft genießen oder Fotos schießen. Nach zwei Stunden Fahrt machten wir Pause am Bodensee. Dann fuhren wir wieder weiter. Nach weiteren zwei Stunden Fahrt sahen wir endlich unser Ziel: Berghaus Rieder im Allgäu. Wir waren froh, dass wir endlich da waren und freuten uns auf eine schöne Woche.              

 

Der erste ganze Tag – Wanderung am Fellhorn und in der Breitachklamm

Am Dienstagmorgen sind wir mit einer Gondel auf das Fellhorn gefahren. Es ist ca. 2000 Meter hoch. Von dort aus hatte man einen guten Blick auf die Alpen, doch leider konnte Frau Flashaar die Alpen nicht erkennen. Das Fellhorn ist ein riesiger Grasberg. Grasberge sind nicht so hoch wie Felsberge, aber Grasberge sind, wie man sich eigentlich schon denken kann, so ziemlich ganz mit Gras bedeckt. In Richtung Süd-Osten liegt das Kleine Walsertal in Österreich! Zwischen Deutschland und Österreich stehen Grenzsteine. Außerdem konnte man auch auf dem Fellhorn verschiedene Vegetationen sehen - z.B. Silberdisteln, Fichten, Büsche, Gras mit Kuhfladen; daran konnte man erkennen dass es hier Viehhaltung bzw. Weidewirtschaft (Milchkühe) gibt.

Die Breitachklammm ist vor etwa 20.000 tausend Jahre entstanden, sie ist ca. 80 Meter tief. Jedes Jahr wird sie etwa 4 Millimeter tiefer. Die unterschiedlichen Schichten des Wasserstandes sind gut zu erkennen. Durch das reibende Wasser an der Felswand entstehen viele Wassermühlen (glatte Einkerbungen in den Felswänden). Große Felssteine sind in der Klamm hängengeblieben. Es gibt mehrere Tunnel durch die Wasser fließt. Der Wasserstand wurde erstmals 1910 gemessen.

Elfchen zum Thema „Breitachklamm“

Weißblau

des Wasserstandes rauscht, saust

Ich finde es beeindruckend

Wasserfall

 

Der zweite ganze Tag: Flying Fox übers Bachbett

Am Mittwochvormittag machten wir mit unserer Führerin Johanna eine Flussbettwanderung mit „Flying Fox“. Aber zuerst mussten wir ungefähr eine Stunde den Berg hochlaufen. Es war wirklich sehr anstrengend, aber wir meisterten unsere Aufgabe und waren schließlich fast am Ziel. Auf einer großen Wiese auf dem Gschwenderberg machten wir Pause. Dort warteten circa fünf Pferde auf uns, die wie streicheln durften. Die Tiere hatten samtweiches Fell und waren sehr zutraulich. Nach 60 Minuten Pause fingen wir an, uns die schweren Gurte fürs Flying Fox anzuziehen. Wir wanderten wieder ein Stück nach unten, und hörten lautes Rauschen, dann sahen wir den Bach. Wir machten einen  großen Schritt darüber. Jetzt kam eine lustige Militär-Übung. Wir mussten uns gut mit unseren Gurten einhaken, um nicht runter zu fallen. Endlich wurde es wieder ein bisschen entspannter, wir konnten uns wieder aushaken. Unterwegs sahen wir einen zwei Meter hohen Ameisenhaufen. Dann liefen wir noch über ein paar Bäche, so mancher fiel dabei auch auf die Nase! Plötzlich sahen wir die Seilbahn. Sie war ungefähr zehn Meter lang. Einigen von uns wurde es mulmig… doch das Einreden von Freunden half, und schließlich kamen alle heil unten an. Weiter ging die abenteuerliche Wanderung über große Wurzeln und über Steine zum anderen Ufer. Nach fünf Minuten kamen wir an der zweiten Flying Fox-Bahn an, diese war noch steiler und länger. Wir dachten uns: „ Sollen wir da nun auch noch runter fahren? “. Wir schauten uns die andern an, wie sie mit Peacezeichen an der Seilbahn fuhren. Schließlich machten wir es ihnen nach. Es war ein cooles Gefühl, seine Angst überwunden zu haben! Kurze Zeit später kamen wir endlich an einer Lichtung an. Wir zogen unsere Gurte aus und atmeten tief durch. Dann liefen wir zum Grillplatz. Wir hatten Hunger und freuten uns sehr auf die Würstchen! Lenny und Co. machten das Feuer und Philip legte die Würstchen drauf. Endlich war es so weit. Die Würstchen schmeckten saftig und toll. Es war schön!       

 

Der dritte ganze Tag -  Gedichtvertonungen und Erlebnisbad

Am dritten Tag haben wir vormittags Gedichte zu den vier Elementen Erde, Luft, Feuer und Wasser vertont. Diese Vertonungen können gerne angehört werden.


Erde:



Luft:



Feuer:



Wasser:


Danach haben wir den Nachmittag im Erlebnisbad „Wonnemar“ verbracht - die meisten sind drei Stunden „dauergerutscht“.

 

Der Schullandheimbus

Im Schullandheim wurden wir immer zu unseren Ausflügen mit dem Schullandheimbus gebracht. Der Bus war schon ziemlich alt etwa 20-30 Jahre oder älter. Von innen war der Bus altmodisch und deshalb nicht so schön und bequem. Unser Busfahrer hieß Peter. Opa Kleiter fuhr meistens mit uns und unterhielt uns mit lustigen Sprüchen und Gesang, wie z.B. dem Schullandheim-Lied:

Im Allgäu steht ein Haus.

Da find dich keine Maus.

Das ist ein Schullandheim, da ist man ganz allein.

 

Und wenn wir schaun, schaun, schaun, übern Zaun, Zaun, Zaun

da steht der Rieder-Hof

Wallera

Und wenn wir schaun, schaun, schaun, übern Zaun, Zaun, Zaun da ist bestimmt was los

Im Schullandheim, da ist es cool und pep da wollen wir nicht mehr weg, weg, weg

 

 

Die Rückfahrt

Völlig erschöpft und müde sind wir in den Bus gestiegen. Während der Rückfahrt wurde gesungen und geredet und manche schliefen. Man konnte auch die schöne Landschaft bewundern.

Nach ungefähr der halben Fahrt machten wir eine kurze Rast. Manche aßen etwas und so ziemlich alle mussten aufs Klo. Die Zeit danach verging wie im Flug und dann waren wir auch schon da. Aus dem Fenster sahen wir die sehnsüchtigen Blicke unserer Eltern.