Lyonaustausch 2017

Im Mai reisten wir, 44 Schülerinnen und Schüler aus der 5. und 6. Klasse und vier Lehrerinnen und Lehrer von Dienstag bis Freitag nach Lyon zu den Austauschpartnern, die im April bereits zu Besuch in Kirchzarten waren. Ein Videofilm sorgte dafür, dass die Busfahrt schneller als erwartet vorbei ging. Nach unserer Ankunft um 14.30 Uhr spazierten wir als erstes am gut bewachten Justizpalast vorbei und starteten dann zu einem Rundgang durch den ältesten Teil von Lyon, wobei wir lernten, dass es die „Traboules“ nur in Lyon gibt und zwischen deutschem und französischem Eis erhebliche Preisunterschiede bestehen. Anschließend brachte uns der Bus zur Schule, wo unsere französischen Freunde bereits ungeduldig auf uns warteten.

Am nächsten Morgen wurden die Schülerinnen und Schüler von ihren Partner zum vereinbarten Treffpunkt in der Schule gebracht. In der darauffolgenden Stunde wurde ausführlich erzählt, wie man den ersten Abend in den Familien verbracht hat. Danach fuhren wir mit unserem Bus zur Kathedrale „Fourvière“, die kurz besichtigt wurde und von deren Terrasse man einen einmaligen Blick auf Lyon genießen kann. Der Mittwochnachmittag wurde von den französischen Partner gestaltet, einige nahmen ihre Partner mit zu Sportveranstaltungen oder ins Kino, andere waren im Zoo, unternahmen eine Bootsfahrt oder besichtigten ein Museum. Wir hatten bestes Wetter, Sonne und bis zu 30 Grad im Schatten.

Am Donnerstag Am nächsten Morgen war Gelegenheit, eine Unterrichtsstunde zu verfolgen, manche waren in Mathematik, andere in Chinesisch (!) oder Englisch, einige auch im Deutschunterricht oder in Kunst besuchten wir einen großen französischen Markt ganz in der Nähe der Schule. Fast alle Schüler kauften sich einen Finger Spinner, ein Fingerspiezeug, das sehr in Mode war zu dieser Zeit und in jeder freien Minute zum Einsatz kam. Um 12.30 Uhr wurde gemeinsam mit den französischen Partnern in der „cantine“ des College St. Charles zu Mittag gegessen. Vor dem Aufbruch zur großen Stadtrallye konnte man sich auf dem Schulhof mit Fußball, Basketball und anderen Aktivitäten gemeinsam mit den Partnern und älteren Schülern die Zeit vertreiben.

Am Abreisetag durften wir die Schule besichtigen, vor allem auch die alte Bibliothek, in der viele wertvolle und sehr alte Bücher untergebracht sind und die für die Schüler normalerweise nicht zugänglich ist. Anschließend hieß es schon wieder Abschied nehmen. Unser Busfahrer fuhr uns sicher und ohne Stau bis zur Ausfahrt Freiburg Mitte. Für die letzten paar Kilometer brauchten wir dann sage und schreibe 2,5 Stunden - sehr zur Freude der Eltern, die über 2 Stunde an der Schule auf uns warten mussten. Das war aber wirklich der einzige Wermutstropfen dieser fantastischen Reise.