Exkursion der Mathe AG in das Schülerlabor Karlsruhe, 6. Juli 2012

Die Mathe-AG besuchte im Juli das einmalige Mathelabor an der Uni Karlsruhe (KIT, Campus West). 13 Schüler der achten und neunten Klassen traten gemeinsam mit Frau Wursthorn, Frau Heizmann und Herrn Beck die Reise an.

In der vierten Stunde  begann unsere Reise über Kirchzarten, Freiburg, Offenburg nach Karlsruhe. Nach mehrmaligem Umsteigen in sehr vollen Züge, erreichten wir schließlich den Karlsruher Hauptbahnhof. Dort gönnten wir uns eine kleine Imbisspause und waren froh, dass uns nach langem Warten an der Straßenbahnhaltestelle doch noch die richtige Linie zum Mathelabor brachte.

Es erwartete uns bereits die Doktorandin Tanja Göckler, die uns 60 Minuten in die Welt der Graphentheorie entführte. So stellten wir uns wie einst Leonhard Euler die Frage, ob man in St. Petersburg einen Spaziergang unternehmen kann, der einen über alle sieben Brücken genau eimal führt. Schnell wurde den Schülern klar, dass dies mathematisch unmöglich ist. Die Schüler arbeiteten prima mit, was sicherlich auch ein Verdienst des sehr ansprechend gestalteten Workshops war.

Im Anschluss konnten wir uns im Mathelabor an über 50 Experimentierstationen versuchen: Minimalflächen bei Seifenhäuten entdecken, Kugeln bauen, Puzzle legen, Seemannsknoten knüpfen oder uns in Spiegelbildern verlieren. Manch eine(r) ärgerte sich noch am Abend, gewisse Rätsel nicht geknackt zu haben (das nächste Mal dann!). Wir hatten jedenfalls eine Menge Spaß.

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Am Abend fuhren wir in die Karslruher Innenstadt, wo wir in einem hübschen Biergarten im wahrsten Sinne des Wortes "Hammer"-Speisen zu uns nahmen. Während des Essens probierten einige angestrengt, Streichhölzer mittels ihres Pulsschlages springen zu lassen. Nicht allen gelang dies ;-).

Bevor wir spät am Abend die Heimreise antraten, spielten wir im wunderschönen Schlosspark noch eine Runde Werwolf, während Herr Beck vergeblich nach einer uralten, verwunschenen Kletter-Trauerbuche suchte, die sich dieses Jahr leider geschickt versteckte... Nach einem erlebnisreichen, wunderschönen Tag brachte uns der Zug gegen Mitternacht nach Hause.
 

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